EUROPE Direkt Informationszentren Erzgebirge
 
Stand / Druckdatum: 20.02.2017

Ausschreibungen | EUROPE Direkt Informationszentren Erzgebirge

 

 
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Ausschreibungen

An dieser Stelle möchten wir Sie auf aktuelle Wettbewerbe rund um Europa hinweisen. Hier erfahren Sie, welche Ausschreibungen derzeit vorhanden sind, welche Themen nachgefragt werden und wie und wo Sie sich bewerben können.
 
 
 
 

Deutsch-Französischer Journalistenpreis

2017 dürfte politisch aufregend werden für die EU und ihre zwei großen Gründungsländer Deutschland und Frankreich. "Das Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich steht angesichts der Wahlen, die in beiden Ländern in 2017 stattfinden werden, noch stärker im Fokus der Öffentlichkeit und auf der Agenda der Medien europaweit, als dies normalerweise schon der Fall ist", sagte Thomas Kleist, Intendant des Saarländsichen Rundfunks und Vorsitzender des Deustch-Französischen Journalistenpreises.

Für den Journalistenpreis können Einzelbeiträge, Serien und Dossiers in den Kategorien Video,, Audio, Textbeitrag, Multimedia und Nachwuchspreis eingereicht und vorgeschlagen werden. Sie müssen zwischen dem 2. März 2016 und dem 1. März 2017 erstmals veröffentlicht worden sein - nicht unbedingt in Deutschland oder Frankreich - und sollen zu einem besseren Verständnis zwischen beiden Ländern beitragen. Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Preis wird am 4. Juli in Paris verliehen.

Die Einreichung der Beiträge muss bis zum 01.03.2017 erfolgt sein.
 
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Ausschreibung des Sächsischen Initiativpreis für Kunst und Kultur 2017

Wer entwickelt die spannendsten Kooperationen? Welche Einrichtung ist bei der Lösung von Finanzierungsproblemen am findigsten? Was sind innovative Modelle der Organisation von Kultureinrichtungen? Mit ihrem „Sächsischen Initiativpreis für Kunst und Kultur" zeichnet die Kulturstiftung auch im Jahr 2017 vorbildliche Initiativen im Kulturbereich aus. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Für den Förderpreis werden 2.500 Euro ausgelobt.

Prämiert werden Einrichtungen und Personen, die neue Wege gehen, speziell im Hin-blick auf die Finanzierungs-, Organisations- und Rechtsform sowie bei der Entwicklung neuer Programme und Strukturen. Unternehmerisches Handeln, gute Vernetzung und vorbildliches Management stehen im Zentrum der Ausschreibung.

Alle Kultureinrichtungen mit Sitz im Freistaat Sachsen, die neue Wege eingeschlagen haben, sind eingeladen, sich zu bewerben. Darüber hinaus ist es auch möglich, Vor-schläge für Kulturinstitutionen und verdiente Persönlichkeiten einzureichen. Letztere können den Förderpreis erhalten.

Die Bewerbungen bzw. Vorschläge sind formlos und mit schriftlicher Begründung sowie aussagefähigem Dokumentationsmaterial (Trägerform, Satzung, inhaltliche Konzeption, Finanzierung, Fotodokumentation etc.) bis spätestens 15. März 2017 zu richten an: Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Ralph Lindner, Stiftungsdirektor, Karl-Liebknecht-Str. 56, 01109 Dresden.

Die Entscheidung über den Preisträger trifft der Vorstand der Kulturstiftung, beraten durch einen Fachbeirat. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Weitere Informationen: http://www.kdfs.de/
 
 
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64. Europäischer Wettbewerb 2017

In Vielfalt geeint – Europa zwischen Tradition und Moderne

Selbst im digitalen Zeitalter haben Bräuche, Feste und Traditionen nicht ihre Kraft verloren. Sie prägen die europäische Kultur bis heute, auch wenn ihr historischer Ursprung manchmal in Vergessenheit geraten ist oder sich ihre Gestalt im Laufe der Zeit verändert hat.

Neue kulturelle Einflüsse spiegeln sich ebenfalls in Bräuchen und Traditionen wider – Halloween, der Eurovision Song Contest, aber auch Phänomene wie Public Viewing bei sportlichen Großereignissen haben sich zu „modernen Traditionen" entwickelt.

Kultur ist immer im Wandel, sie ist eine Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Der 64. Europäische Wettbewerb 2017 schickt Schülerinnen und Schüler auf Spurensuche in Europas reichen Kulturschatz und ermutigt sie, die kulturelle Vielfalt Europas selbstständig zu erforschen. Die Sonderaufgabe fordert dazu auf, Europa aus der Perspektive neu zugewanderter Mitschülerinnen und Mitschüler zu betrachten.

Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler aller Schularten in Deutschland sowie deutsche Schulen im Ausland.

Die Einreichung der Projektergebnisse muss bis zum 17.03.2017 durch die teilnehmende deutsche Schule erfolgen.
 
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On y va! - Auf geht´s! - Let´s go!

Die Robert Bosch Stiftung und das Deutsch-Französische Institut Ludwigsburg schreiben den Ideenwettbewerb „On y va – auf geht’s – let’s go!“ aus.

Erneut gibt es die Möglichkeit, eine Förderung in Höhe von 5.000€ zu erhalten. Gesucht werden Teams bestehend aus drei Partnern – einem deutschen, einem französischen und einem aus einem dritten EU-Mitgliedsstaat, die gemeinsam ein gemeinnütziges Austauschprojekt organisieren.

Welche Teilnahmebedingungen gibt es?

1) Gemeinnützigkeit
Einer der beteiligten Partner benötigt den verbindlichen Nachweis der Gemeinnützigkeit. Dieser Partner muss der Antragsteller sein.
An der Projektumsetzung müssen alle drei Projektpartner einen aktiven Anteil haben. Die Aufgaben können dennoch unterschiedlich aufgeteilt sein.
Wichtig ist auch, dass das Projekt selbst gemeinnützige Zwecke verfolgt (wir fördern keine Projekte mit kommerziellen Zielen).

2) Beteiligung von 3 Partnern
Das Projekt muss von einem Partner aus Deutschland, einem aus Frankreich und einem dritten aus einem weiteren EU-Mitgliedsstaat getragen werden. Die Einbindung weiterer Partner, auch von außerhalb der EU, ist möglich.

3) Austausch
Der Grundgedanke des Ideenwettbewerbs ist, dass engagierte Gruppen in Europa zusammenarbeiten und voneinander profitieren. Diese internationale Kooperation soll einen Mehrwert für das vorgeschlagene Projekt und für die beteiligten Akteure bedeuten. Der Austausch steht dabei im Vordergrund.

4) Projektzeitraum
Grundsätzlich sind die Projektdauer und der Projektzeitraum frei wählbar. Dennoch gibt es Fristen zu beachten, da wir für die Bearbeitung der eingegangenen Bewerbungen und für die Abstimmung Zeit benötigen und wir nicht rückwirkend Fördergelder bewilligen können.
Beachten Sie deshalb bitte folgende Fristen:
Nächster Bewerbungsschluß: 31.03.2017 für Projekte mit Beginn ab 01.06.2017.

Bewerbungsschluss ist der 31.03.2017 für Projekte mit Beginn ab 1.6.2017
 
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Wettbewerb Euroscola 2017

 "Europa trotzdem!? - Welche Folgen haben Krisen und zunehmender Nationalismus für die EU?"
Vor 60 Jahren haben sechs europäische Staaten die Europäischen Gemeinschaften gegründet (die später zur Europäischen Union wurden), um gemeinsam Frieden, Freiheit und eine stabile wirtschaftliche Entwicklung zu sichern. Zudem setzte sich die Europäische Union unter anderem für Umwelt- und Verbraucherstandards, den Schutz von Minderheiten sowie für das Verbot von Diskriminierung ein.

*Ist mit dem Erreichen dieser Ziele die europäische Integration vollendet? Wenn ja: Was könnte ein neues Ziel für die EU sein?.
*Was bedeutet Nationalismus und wie wirkt er sich aktuell auf die Weiterentwicklung der EU aus?
*Wie können Bürgerinnen und Bürger besser erreicht und in die politische Diskussion über Europa eingebunden werden, um ihren Bedenken und Ängsten zu begegnen?


Diskutiert die aufgeworfenen Fragen und setzt Eure Ideen in einer der beiden Kategorien um*:

Print oder Online: Eine Info-Broschüre (bestehend z. B. aus Kurzgeschichten, Manifesten, Essays, Comics, Fotoreportagen, Reden oder Gedichten) oder eine Info-Kampagne in Eurer Schule oder Stadt erarbeiten (max. 5 Seiten Din-A4 Fließtext in der Standard-Seiteneinstellung der gängigen Textprogramme, Schriftgröße 12; keine Power-Point-Präsentation).

Audiovisuelle Medien: Film oder Radio nutzen, z. B. für Kurzfilme, Theaterstücke, Reportagen, Nachrichtenbeiträge zum Thema (maximal 5 Minuten Multimediaaufnahme).

*Bitte als Gruppe arbeiten und für Eure Schule oder Eure Klasse am Ende nur einen Bewerbungsbeitrag einreichen! Die Beiträge sollen grundsätzlich auf Deutsch sein, wir akzeptieren aber auch Beiträge in allen anderen EU-Amtssprachen.

Der Einsendeschluss für die Beiträge ist der 1. April 2017
 
Wer kann teilnehmen?
Am Wettbewerb Euroscola 2017 können Schulen aller Schultypen aus Deutschland teilnehmen. Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 19 Jahren (Alter gilt bei Reiseantritt). Die  Teilnahme am Wettbewerb ist nur als Gruppe von mindestens 10 und maximal 24 Schülerinnen und Schülern möglich. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen nicht aus der selben Schule sein. Sie sollten  über EU-Grundwissen verfügen und gute Kenntnisse der englischen oder französischen Sprache haben, da das Euroscola-Programm in Straßburg auf Englisch und Französisch stattfindet.

Wie werden die Gewinner ermittelt?
Die Beiträge werden von einer Jury des Informationsbüros bewertet und ausgewählt. Die 20 Siegergruppen werden im Juni 2017 bekannt gegeben. Sie dürfen im Schuljahr 2017/18 nach Straßburg reisen und an  einem der 20 Euroscola-Tage als deutsche Vertreter des Euroscola-Programms teilnehmen. Am Anreisetag bekommen sie vom Europäischen Parlament eine Pro-Kopf-Reisekostenbezuschussung (für maximal 24 Schülerinnen und Schüler und zwei volljährige Begleitpersonen).
 
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Grenzgänger Europa und seine Nachbarn

Stipendien der Robert-Bosch-Stiftung für Recherchen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa, Nordafrika sowie der Türkei (gemeinsam mit dem Literarischen Colloquium Berlin)

Wer Mittel-, Ost- und Südosteuropa oder Nordafrika entdecken will, wer eine deutschsprachige Veröffentlichung plant und dafür auf Recherchereise aufbrechen möchte, kann sich um Förderung bewerben. Gesucht werden Autoren, die Informationen aus erster Hand sammeln und eine eigene Perspektive einnehmen wollen. Die Veröffentlichungen sollen Kenntnisse über die Länder Mittel-, Ost-, Südosteuropas und Nordafrikas vermitteln und ein breites Publikum erreichen können. Willkommen sind literarische und essayistische Prosa, Lyrik, Fototextbände, Kinder- und Jugendbuchliteratur, Drehbücher für Dokumentar- und Spielfilme sowie Hörfunkbeiträge. Wer bereits ein Grenzgänger-Stipendium erhalten hat, kann sich prinzipiell wieder bewerben, Erstbewerbungen werden jedoch bevorzugt.

Was kann gefördert werden?

Es können pauschale Recherchestipendien in Höhe von 2.000 € / 4.000 € / 6.000 € / 8.000 € / 10.000 € / 12.000 € beantragt werden, abhängig von Rechercheaufwand und -dauer. Damit sollen die Kosten für Reise, Unterkunft, Verpflegung, Visa und Dolmetscher abgedeckt sowie die Lebenshaltungskosten während der Recherche bezuschusst werden.

Nicht gefördert werden fachwissenschaftliche Veröffentlichungen, Zeitungsartikel, Theaterprojekte, Reiseführer, Sammelbände, Übersetzungsprojekte, Verlags- und Produktionskosten, allgemeine Arbeitsmittel, Bürokosten und Infrastrukturmaßnahmen.

Bewerbungsschluss: jährlich am 30. April und 31. Oktober (Poststempel)
Literarisches Colloquium Berlin e.V., Am Sandwerder 5 / 14109 Berlin
 
 
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Ihr Ansprechpartner

Susann Thiele
Susann Thiele
Adam-Ries-Straße 16
09456 Annaberg-Buchholz

Telefon: +49 3733 145 112
Telefax: +49 3733 145 145

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