EUROPE Direkt Informationszentren Erzgebirge
 
Stand / Druckdatum: 20.09.2017

Ausschreibungen | EUROPE Direkt Informationszentren Erzgebirge

 

 
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Ausschreibungen

An dieser Stelle möchten wir Sie auf aktuelle Wettbewerbe rund um Europa hinweisen. Hier erfahren Sie, welche Ausschreibungen derzeit vorhanden sind, welche Themen nachgefragt werden und wie und wo Sie sich bewerben können.
 
 
 
 

Europa Nostra Awards 2018

Mit dem Europäischen Preis für Kulturerbe/ Europa Nostra Award werden jährlich bis zu 30 Preisträger ausgezeichnet, die in den Kategorien Denkmalschutz, Forschung, Ehrenamtliches Engagement sowie Bildung, Ausbildung und Bewusstseinsbildung besonders zur Erhaltung des kulturellen Erbes beigetragen haben.

Alle Gewinner bekommen eine Plakette und bis zu sieben Hauptpreisträger erhalten darüber hinaus jeweils 10.000 Euro. Gleichzeitig wird nach einer öffentlichen Abstimmung eines dieser Projekte mit dem Publikumspreis prämiert. In Anlehnung an das Europäische Kulturerbejahr 2018 sollen die Bewerber für die aktuelle Ausschreibung eine ausgeprägte europäische Dimension vorweisen.

Das heißt, dass die einzureichenden Projekte eine Kooperation aus mehreren europäischen Ländern sein sollen, zur Entwicklung der europäischen Identität beitragen und/oder die symbolischen Bedeutungen und Werte der europäischen Traditionen stärken sollen.

Einreichfrist: 1. Oktober 2017  
 
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Altiero Spinelli-Preis zur Verbreitung von Wissen über Europa

Um das Grundwissen über die Europäische Union, ihre Werte, Geschichte, Politik und die Vorteile der europäischen Einigung für die Menschen zu fördern, hat die EU-Kommission den Altiero Spinelli-Preis zur Verbreitung von Wissen über Europa ausgeschrieben. Um den Preis, benannt nach einem der Vordenker der europäischen Integration, können sich zum Beispiel Forscher, Wissenschaftler, Schriftsteller, Journalisten oder Künstler bewerben.

Eingereicht werden können Werke, die deutlich machen, wofür die EU heute und in Zukunft steht. Bildungskommissar Tibor Navracsics wies darauf hin, dass die Vorteile und Errungenschaften der EU den Bürgern näher gebracht werden sollten. Der Altiero Spinelli-Preis werde hochwertige Arbeiten anerkennen, die effektiv und kreativ das Wissen über Europa verbreiten.

Die Initiative ergänzt die über das EU-Bildungsprogramm Erasmus+ geförderten Jean-Monnet-Aktionen zu Lehre und Forschung im Bereich der Europäischen Union. Es werden sechs erste, sechs zweite und zehn dritte Preise verliehen, die mit jeweils 60.000 Euro, 30.000 Euro bzw. 20.000 Euro dotiert sind. Interessenten, die eine Bewerbung abgeben wollen, müssen sich bis zum 16. August 2017 registrieren.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 2. Oktober 2017.

Der italienische Politiker Altiero Spinelli zählt zu den Gründervätern der Europäischen Union. Er war maßgeblich an dem im Europäischen Parlament ausgearbeiteten Vertragsentwurf zur Gründung einer föderalen Europäischen Union beteiligt, der nach ihm „Spinelli-Entwurf“ genannt wurde. Der Entwurf wurde 1984 mit überwältigender Mehrheit vom Parlament angenommen und hatte starken Einfluss auf die Gestaltung der EU-Verträge in den 1980er und 1990er Jahren.
 
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Übersetzer-Wettbewerb Juvenes Translatores

Thema „EU 60 – der 60. Jahrestag der Unterzeichnung des Vertrags zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft"

Europa sucht wieder die besten Nachwuchsübersetzer. Zum 11. Mal werden junge Übersetzer aufgefordert, ihr Können unter Beweis zu stellen. „EU 60 – der 60. Jahrestag der Unterzeichnung des Vertrags zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft“ lautet das Thema der Texte, die in diesem Jahr übersetzt werden sollen. 

Die Anmeldung ist vom 1. September 2017 bis zum 20. Oktober 2017 um 12 Uhr möglich. Schulen können sich über die Website http://ec.europa.eu/translatores anmelden. Das Online-Anmeldeformular steht in allen Amtssprachen der EU zur Verfügung.

In einem zweiten Schritt dürfen insgesamt 751 Schulen die Namen der Schüler weitergeben, die an dem Wettbewerb teilnehmen werden. Die Nachwuchsübersetzer, von denen zwei bis fünf pro Schule antreten können, müssen im Jahr 2000 geboren sein. Ihre Nationalität spielt keine Rolle.

Am 23. November 2017, dem Tag des Wettbewerbs, können die Teilnehmer schließlich ihr Können unter Beweis stellen. Der Wettbewerb findet zeitgleich an allen teilnehmenden Schulen statt. Die Schüler sind dabei aufgefordert, einen Text von einer Seite Länge von einer EU-Amtssprache in eine andere EU-Amtssprache zu übersetzen. Daraus ergeben sich 552 mögliche Sprachkombinationen zwischen den 24 Amtssprachen der EU.

Letztes Jahr nutzten die Schüler 152 Sprachkombinationen und fertigten unter anderem Übersetzungen aus dem Griechischen ins Lettische und aus dem Bulgarischen ins Portugiesische an.

Die Übersetzer der Europäischen Kommission erhalten alle Übersetzungen, bewerten diese und ermitteln pro Land eine Gewinnerin oder einen Gewinner. Letztes Jahr gewann für Deutschland Mariam Kostanian vom Französischen Gymnasium Berlin.

Die diesjährigen Gewinner werden im April 2018 nach Brüssel eingeladen, um ihre Auszeichnungen entgegenzunehmen.
 
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EU-Innovationspreis für Frauen 2018

Die EU-Kommission hat Anfang September die Bewerbungsrunde für den EU-Innovationspreis für Frauen 2018 eröffnet. Zum fünften Mal zeichnet die Europäische Union damit Unternehmerinnen aus, die eine herausragende Innovationen erfolgreich auf den Markt gebracht haben.

Der Wettbewerb ist offen für Frauen aus der gesamten EU oder aus mit Horizon 2020 assoziierten Ländern, die ein Unternehmen gegründet oder mitgegründet und öffentliche oder private Mittel für Forschung und Innovation erhalten haben. Weitere Voraussetzung ist die Gründung oder Beteiligung an der Gründung eines Unternehmens, das aus öffentlichen oder privaten Forschungs- und Innovationsgeldern finanziert wurde.

Der erste Preis ist mit 100.000 Euro dotiert, der zweite und dritte Preis mit 50.000 bzw. 30.000 Euro. Zusätzlich wird mit dem Rising Innovator Award ein mit 20.000 Euro dotierter Sonderpreis für innovative Unternehmerinnen unter 35 Jahren verliehen.

Die Bewerbungen können bis zum 15. November 2017 eingereicht werden. Die Siegerinnen werden am 8. März 2018, dem internationalen Frauentag, bekannt gegeben.

In diesem Jahr erhielt die deutsche Finalistin Claudia Gärtner, Gründerin der Firma microfluidic ChipShop (link is external) in Jena, den dritten Platz. Ziel von microfluidic ChipShop ist es, das biologische und chemische Labor zu miniaturisieren und in die Laborroutine zu übertragen.

Weitere Informationen (in englischer Sprache) gibt es unter:
http://ec.europa.eu/research/index.cfm?pg=newsalert&year=2017&na=na-050917
 
 
 
 

65. Europäischer Wettbewerb

Europäisches Kulturerbejahr 2018
Denk mal - Worauf baut Europa?

Europa hat eine reiche Geschichte – Kirchen und Kriege, Herrscher und Revolutionen, Entdeckungen und Erfindungen, Bräuche und Künste prägten die vergangenen Jahrhunderte. Denkmäler und historische Gebäude machen diese abenteuerliche Vergangenheit greifbar: Den Louvre und das Atomium, Kirchenburgen in den Karpaten und Schlösser an der Loire, den schiefen Turm von Pisa und den Kölner Dom – all das können wir heute besuchen, erforschen, anfassen.

Denkmäler und kulturelles Erbe zum Leben zu erwecken ist auch Ziel des Europäischen Kulturerbejahres, das 2018 in ganz Europa stattfindet. Unter dem Motto „Sharing Heritage“ sollen das Verbindende und die europäische Dimension von Denkmälern und Kulturgütern sichtbar werden.

Der 65. Europäische Wettbewerb lädt Schülerinnen und Schüler ein, Europas Fundament freizulegen: Worauf baut Europa? Für wen oder was möchtest du ein Denkmal bauen? Welches Gebäude, welches Handwerk, welche Vereinskultur begeistert dich? Gibt es eine Verbindung zwischen Hofmalern und Selfies? Was wird das Medienzeitalter der Nachwelt hinterlassen?

Die Einreichung der Projektergebnisse muss in Sachsen bis zum 09.02.2018 durch die teilnehmende Schule (beim Sächsischen Bildungsinstitut. Dresdner Str. 78c, 01445 Radebeul) erfolgen.

Weitere Informationen zum Europäischen Wettbewerb, zu den Tellnahmebedingungen und Aufgaben für die unterschiedlichen Klassenstufen finden Sie hier:
 
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Der Grenzgänger! 2017 - MundARTliches

Ausschreibung - Mundart im Leben

„Hochdeutsch ist artige Mundart - Mundart ist gar nicht artiges Hochdeutsch“ (Thomas Häntsch)...Langsam aber sicher gewinnen die Dialekte wieder Oberhand.
Lange Zeit verpönt, haben sie es aber auch heute noch schwer komplett anerkannt zu werden. Zu tief sitzen manche Vorurteile. Zu tief aber auch die Ängste von Eltern und Lehrern, der Dialekt könnte einem Kind später einmal in seiner beruflichen Laufbahn schaden.

Doch eine Mundart ist mehr als nur romantisch und folkloristisch. Sie ist unter anderem eine perfekte Eintrittskarte für den Erwerb weiterer Sprachen und hat viel mit regionaler Kultur zu tun. Wenn die spezielle Ausdrucksweise einer Region wegfällt, geht auch ein Teil der regionalen Identität verloren.
Brauchtum und Tradition einer Region bleiben nur dann erhalten, wenn sich Menschen zu Ihnen bekennen und wenn es gelingt, sie immer wieder ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Deswegen starten wir unseren Aufruf: MundARTliches
Eingereicht werden können Aphorismen oder Kurzgedichte in erzgebirgischer Mundart.
„Nicht Oskarflair, aber echt erzgebirgische Gemütlichkeit“ unter diesem Motto erfolgt im November im Rahmen des Kultur- und Medienfestival im Erzgebirge: „Der Grenzgänger 2017 – MundARTliches“ die Auszeichnung der eingereichten Beiträge.

Preise (gestiftet von Erzgebirgsautor Thomas Häntsch):
1.Preis 100 €,
2. Preis 75 €,
3. Preis 50 €
und Sachpreise
Über die Preisvergabe entscheidet die Jury

Teilnahmebedingungen:
1. Teilnahmeberechtigt sind alle Autoren und Hobbyautoren.
2. Mit ihrer Einreichung verpflichten sich die Teilnehmer zur Auszeichnungsveranstaltung vor Ort in der Baldauf Villa Marienberg zu sein.
3. Die Teilnehmer räumen dem Veranstalter das Recht ein, ihren Beitrag oder Teile davon für die Bewerbung, Nachberichterstattung und Auswertung des Wettbewerbs zu benutzen. Im Falle der Verwendung, werden Autorenname und Wohnort mit veröffentlicht.
4. Die Einreichungen erfolgen bitte schriftlich an die Anschrift der Baldauf Villa und digital als E-Mail an constanze.ulbricht@baldauf-villa.de
5. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Einsendeschluss: 30. September 2017

Kennwort: MundARTliches
Anschrift: Kul(T)ourbetrieb des Erzgebirgskreises
Baldauf Villa
Anton-Günther- Weg 4
09496 Marienberg
 
 
 
 

Ihr Ansprechpartner

Susann Thiele
Susann Thiele
Adam-Ries-Straße 16
09456 Annaberg-Buchholz

Telefon: +49 3733 145 112
Telefax: +49 3733 145 145

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