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Deutsche und Tschechen feiern und singen gemeinsam
24.10.2019 | Pressemitteilung | EuropeDirect
VON DIRK TRAUTMANN
Seit 15 Jahren treffen sich Senioren aus Zschopau und Louny. Und die Zusammenkünfte beschränken sich nicht aufs Kaffeetrinken.Zschopau.Musik ist international, sie überwindet Ländergrenzen und Sprachbarrieren. Am Dienstag wurde erlebbar, dass das nicht nur ein Spruch ist. Nachdem der Chor der Volkssolidarität Zschopau und der Chor des Seniorenclubs Louny ihre Programme vorgetragen hatten, sangen sie gemeinsam. Das gipfelte im Lied "Rosamunde" auf tschechisch und auf deutsch.
Im Zschopauer Jugendclub High-Point wurde das 15-jährige Bestehen der Freundschaft zwischen den beiden Seniorenclubs gefeiert. 50 tschechische Senioren und 20 Senioren aus Deutschland trafen sich zum Kaffeetrinken, zu Gesprächen und zum Singen. Dabei wurden zwischen den Senioren aus beiden Ländern viele Erinnerungen ausgetauscht und Zukunftspläne geschmiedet.
Ausgangspunkt der Freundschaft war vor 15 Jahren eine Anfrage aus Tschechien. "Ich erhielt über die Zschopauer Stadtverwaltung einen Brief aus Louny, in dem die Leiterin der dortigen Seniorengruppe anfragte, ob Interesse an freundschaftlichen Beziehungen bestünde", erinnert sich Birgit Demmler, geschäftsführender Vorstand des Erzgebirgsverbandes der Volkssolidarität Olbernhau, Marienberg, Zschopau. Sie fuhr daraufhin nach Louny.
"Das war dann der Beginn unserer wunderbaren Partnerschaft. Wir erhielten eine finanzielle Unterstützung von der Robert-Bosch-Stiftung und konnten damit einige Besuche ermöglichen", sagte Vilma Swoboda, die Leiterin des Seniorenclubs Louny. "Die Tschechen sind unsere Freunde geworden, wir freuen uns immer, wenn wir etwas gemeinsam unternehmen", meinte Inge Zwahr aus Zschopau. Dazu war in den vergangenen Jahren oft Gelegenheit, wie sich die Senioren erinnerten. Vier bis fünf Mal pro Jahr finden die Treffen statt, und diese beschränken sich nicht auf ein gemeinsames Kaffeetrinken. "Wir haben eine Schifffahrt auf der Elbe unternommen und waren auch schon auf Schloss Ploskovice. In Louny gab es ein gemeinsames Sportfest", erzählte Birgit Demmler. "Das war lustig, wir haben Bälle geworfen, auf den Stabhochsprung allerdings verzichtet", sagte Ewa Matátko lachend.
Einige deutsche Senioren haben auch einen Tschechischkurs in der Volkshochschule besucht. Das ist allerdings schon eine Weile her. Zudem sei die tschechische Sprache schwierig zu erlernen, so die deutschen Senioren. Also wurde die Hilfe von Übersetzerin Margot Kratochvilova dankbar angenommen. "Ich bin seit vier Jahren im Seniorenclub, und ich finde es sehr gut, dass ich neue Leute und Landschaften kennen lernen kann", sagte Leo Dušek. "Unsere Beziehung ist ganz normal, wir sind einfach gute Freunde."
Aus dem Buch von Hubert Sigmund "Das Haus in der Stechergasse", das auf deutsch und tschechisch erschienen ist und in dem der Zschopauer seine Kindheit in Most/Brüx beschreibt, wurde am Dienstag in beiden Sprachen vorgelesen. "Wir werden uns auch 2020 wieder besuchen, mindestens zu den Stadtfesten in Louny und Zschopau", kündigte Vilma Swoboda an.
Marienberger Zeitung, 24.10.2019, S.10
Seit 15 Jahren treffen sich Senioren aus Zschopau und Louny. Und die Zusammenkünfte beschränken sich nicht aufs Kaffeetrinken.Zschopau.Musik ist international, sie überwindet Ländergrenzen und Sprachbarrieren. Am Dienstag wurde erlebbar, dass das nicht nur ein Spruch ist. Nachdem der Chor der Volkssolidarität Zschopau und der Chor des Seniorenclubs Louny ihre Programme vorgetragen hatten, sangen sie gemeinsam. Das gipfelte im Lied "Rosamunde" auf tschechisch und auf deutsch.
Im Zschopauer Jugendclub High-Point wurde das 15-jährige Bestehen der Freundschaft zwischen den beiden Seniorenclubs gefeiert. 50 tschechische Senioren und 20 Senioren aus Deutschland trafen sich zum Kaffeetrinken, zu Gesprächen und zum Singen. Dabei wurden zwischen den Senioren aus beiden Ländern viele Erinnerungen ausgetauscht und Zukunftspläne geschmiedet.
Ausgangspunkt der Freundschaft war vor 15 Jahren eine Anfrage aus Tschechien. "Ich erhielt über die Zschopauer Stadtverwaltung einen Brief aus Louny, in dem die Leiterin der dortigen Seniorengruppe anfragte, ob Interesse an freundschaftlichen Beziehungen bestünde", erinnert sich Birgit Demmler, geschäftsführender Vorstand des Erzgebirgsverbandes der Volkssolidarität Olbernhau, Marienberg, Zschopau. Sie fuhr daraufhin nach Louny.
"Das war dann der Beginn unserer wunderbaren Partnerschaft. Wir erhielten eine finanzielle Unterstützung von der Robert-Bosch-Stiftung und konnten damit einige Besuche ermöglichen", sagte Vilma Swoboda, die Leiterin des Seniorenclubs Louny. "Die Tschechen sind unsere Freunde geworden, wir freuen uns immer, wenn wir etwas gemeinsam unternehmen", meinte Inge Zwahr aus Zschopau. Dazu war in den vergangenen Jahren oft Gelegenheit, wie sich die Senioren erinnerten. Vier bis fünf Mal pro Jahr finden die Treffen statt, und diese beschränken sich nicht auf ein gemeinsames Kaffeetrinken. "Wir haben eine Schifffahrt auf der Elbe unternommen und waren auch schon auf Schloss Ploskovice. In Louny gab es ein gemeinsames Sportfest", erzählte Birgit Demmler. "Das war lustig, wir haben Bälle geworfen, auf den Stabhochsprung allerdings verzichtet", sagte Ewa Matátko lachend.
Einige deutsche Senioren haben auch einen Tschechischkurs in der Volkshochschule besucht. Das ist allerdings schon eine Weile her. Zudem sei die tschechische Sprache schwierig zu erlernen, so die deutschen Senioren. Also wurde die Hilfe von Übersetzerin Margot Kratochvilova dankbar angenommen. "Ich bin seit vier Jahren im Seniorenclub, und ich finde es sehr gut, dass ich neue Leute und Landschaften kennen lernen kann", sagte Leo Dušek. "Unsere Beziehung ist ganz normal, wir sind einfach gute Freunde."
Aus dem Buch von Hubert Sigmund "Das Haus in der Stechergasse", das auf deutsch und tschechisch erschienen ist und in dem der Zschopauer seine Kindheit in Most/Brüx beschreibt, wurde am Dienstag in beiden Sprachen vorgelesen. "Wir werden uns auch 2020 wieder besuchen, mindestens zu den Stadtfesten in Louny und Zschopau", kündigte Vilma Swoboda an.
Marienberger Zeitung, 24.10.2019, S.10
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09456 Annaberg-Buchholz
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