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Stand / Druckdatum: 20.02.2017

Strategie 2020 | EUROPE Direkt Informationszentren Erzgebirge

 

 
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Europa 2020

 
 
Eine wettbewerbsfähigere Wirtschaft mit mehr Beschäftigungsmöglichkeiten ist das Hauptziel der europäischen Agenda für die nächsten Jahre. Um dies zu erreichen,  ist die Schaffung von intelligentem, nachhaltigem und integrativem Wachstum notwendig.
 
 
 
 
 

Die Prioritäten der Strategie Europa 2020:

 
 
1. Beschäftigung:
Bis zum Jahr 2020 sollen 75% der Unionsbürgerinnen und Unionsbürger zwischen 20 und 64 Jahren in Lohn und Arbeit stehen.

2. Forschung und Entwicklung:
Für Forschung und Entwicklungen sollen 3% des Bruttoinlandsproduktes der Europäischen Union verwendet werden.

3. Klimawandel und nachhaltige Energiewirtschaft:
Treibhausgasemissionen sollen um 20 % (oder sogar um 30 %, sofern die Voraussetzungen hierfür gegeben sind) verringert werden. Der Anteil erneuerbarer Energien soll um 20 % erhöht werden und auch die Energieeffizienz soll um 20 % steigen. Das Vergleichsjahr ist 1990.

4. Bildung:
Im Bereich der Bildung soll die Quote vorzeitiger Schulabgänger auf unter 10 % gesenkt und der Anteil der 30- bis 34-Jährigen mit abgeschlossener Hochschulbildung auf mindestens 40 % steigen.

5. Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung:
Die Zahl der von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffenen oder bedrohten Menschen soll um mindestens 20 Millionen gesenkt werden.
 
 
 
 
 

Die Umsetzung dieser Prioritäten:

 
 

Intelligentes Wachstum

Die Schaffung eines digitalen Binnenmarkts auf der Grundlage des schnellen und ultraschnellen Internets und interoperabler Anwendungen ist notwendig, um digitale Barrieren für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zu überwinden.

Eine Innovationsunion ist wichtig, um die Forschung und Entwicklung auf die Herausforderungen unserer Gesellschaft auszurichten. Dies betrifft vor allem die Bereiche: Klimawandel, Energie- und Ressourceneffizienz, Gesundheit und demografischer Wandel

Durch Jugend in Bewegung werden Auslandsstudien für Studierende und Auszubildende erleichtert. Auch sollen junge Menschen besser auf die Herausforderungen des Arbeitsmarkts vorbereitet werden. Im Fokus steht ebenfalls die Steigerung der Leistung und internationalen Attraktivität der Hochschulen in Europa sowie die generelle Verbesserung der allgemeinen und beruflichen Bildung.
 
 

Nachhaltiges Wachstum

Ein ressourcenschonendes Europa wird angestrebt durch die Verringerung der CO2-Emissionen und ressourcenschonendem Verbrauch. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Umsetzung einer europäischen Energieunion, um eine Verbesserung der Energieversorgungssicherheit zu gewährleisten.

Die EU strebt dabei eine Industriepolitik an, die Unternehmen dabei hilft, sich an die Globalisierung anzupassen und sich auf eine emissionsarme Wirtschaft umzustellen. Dies ist nur möglich durch die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen, Gewerkschaften, Wissenschaft, Nichtregierungsorganisationen und Verbraucherverbänden.
 
 

Integratives Wachstum

Neue Kompetenzen und Beschäftigungsmöglichkeiten fördern integratives Wachstum. Dies bedeutet allgemein, die Arbeitslosigkeit zu verringern, die Produktivität zu steigern und die Arbeitsmärkte zu modernisieren. Bürgerinnen und Bürger sollen die Befähigung erhalten, neue Qualifikationen zu erwerben und sich an neue Arbeitsmarktgegebenheiten anzupassen.

Eine Europäische Plattform zur Bekämpfung von Armut sollen von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffenen Menschen ein Leben in Würde und auf aktive Teilhabe an der Gesellschaft gewährleisten sowie die Eingliederung von Menschen in ihr lokales Umfeld, die berufliche Ausbildung, die Arbeitsuche und den Zugang zu Sozialleistungen erleichtern.