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2. Sächsische Wanderungsanalyse 2016

02.05.2017 | Newsmeldung  | EuropeDirect

Der demografische Wandel geht allmählich vonstatten. Tiefgreifende Veränderungen im Bevölkerungsbestand und in der Bevölkerungsstruktur werden erst über längere Zeiträume sichtbar. Die im Auftrag der Sächsischen Staatskanzlei vom Statistischen Landesamt 2016 durchgeführte 2. Sächsische Wanderungsanalyse nimmt das Thema unter dem Blickwinkel des Wanderungsgeschehens genauer unter die Lupe.

Bereits Anfang der 2000er Jahre wurden in der „1. Sächsischen Wanderungsanalyse“ im Auftrag der Stiftung Innovation und Arbeit ehemalige sächsische Bürgerinnen und Bürgern befragt, die in ein anderes Bundesland gezogen waren. Dieses Projekt stand damals unter dem Vorzeichen, dass seit der „Wende“ im Jahr 1989 eine große Zahl von Menschen aus Ostdeutschland und damit auch aus Sachsen in die alten Bundesländer umgezogen war.
Vor dem Hintergrund eines seit dem Jahr 2011 positiven Wanderungssaldos für den Freistaat Sachsen kehrt sich die Fragestellung in der „2. Sächsischen Wanderungsanalyse“ um. Es geht nicht mehr um Fortzugsmotive, sondern um Zuzugs- und Bleibemotive. Dafür wurden Befragungen bei zwei für das aktuelle und zukünftige Wanderungsgeschehen besonders relevanten Bevölkerungsgruppen durchgeführt: bei den 16- bis 19-jährigen „Jungen Sachsen“ sowie bei den im Zeitraum 2010 bis 2015 „Nach Sachsen Zugezogenen“ 20- bis 64-Jährigen. Die Befragungsergebnisse geben dabei einen vertiefenden Einblick in die Motivlage dieser beiden Bevölkerungsgruppen.

Die „2. Sächsische Wanderungsanalyse“ bietet die Einordnung der Befragungsergebnisse in die langfristige Entwicklung des Wanderungsgeschehens des Freistaates, insbesondere der aktuellen Entwicklung der Jahre 2011 bis 2015. Darüber hinaus wurden anhand der Ergebnisse der 6. Regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung die Auswirkungen der Wanderungen auf die voraussichtliche zukünftige Entwicklung beispielhaft dargestellt. Neben den Ergebnissen der amtlichen Wanderungsstatistik wurden auch Ergebnisse des Zensus 2011 genutzt. Die Auswertungen der Wanderungsstatistik erfolgten auf der Grundlage demografisch und regional differenzierter langer Zeitreihen sowie auf der Grundlage von Daten nach Geburtsjahrgängen (Kohorten). Neue Erkenntnisse konnten durch Analyse des Informationspotentials der Einzeldaten der Wanderungsstatistik und der Ergebnisse des Zensus 2011 gewonnen werden.

Ziel der „2. Sächsischen Wanderungsanalyse“ war es, fundierte Aufschlüsse über die aktuellen Wanderungsströme des Freistaates Sachsen und damit zum Wanderungsverhalten der Bevölkerung zu erhalten. Dies erfolgt in tiefer regionaler Gliederung. Die Wanderung von Asyl- und Schutzsuchenden war kein Untersuchungsgegenstand, da vor und zum Projektbeginn die Entwicklung der Zuzüge von Schutzsuchenden nicht vorhersehbar war. Asyl- und Schutzsuchende zählen zur ausländischen Bevölkerung, wenn sie melderechtlich registriert sind. Im Ergebnisbericht liegt der Betrachtungsschwerpunkt daher auf der deutschen Bevölkerung.

Den Ergebnisbericht als Download,Tabellen und ausgewählte Daten nach Landkreisen sowie Grafiken finden Sie unter https://www.statistik.sachsen.de/html/47978.htm   

(Quelle: www.statistik.sachsen.de)
 
 
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