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Böhmischer Nebel - Landesamt für Umwelt sucht Geruchsprobanden
27.09.2016 | Newsmeldung | EuropeDirect
Forscher wollen das Rätsel um den Böhmischen Nebel lösen und herausfinden, welche gesundheitlichen Folgen die offenbar aus Tschechien stammenden Industrieabgase haben. Dafür werden nun Teilnehmer für eine Studie gesucht. Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) startete einen Aufruf.
Zehn bis zwölf geeignete Personen werden für das sogenannte Geruchsprobandenprogramm benötigt, erklärte Martina Straková, Ansprechpartnerin des Projektes. Die Teilnehmer sollen insbesondere aus den Orten Seiffen, Neuhausen, Olbernhau, Deutscheinsiedel und Marienberg kommen. Dort treten die Geruchsbelastungen bei Süd-Ost-Wind in den kalten Monaten besonders häufig auf. Die Probanden sollen von einem qualifizierten Unternehmen für die Ermittlung von Gerüchen geschult werden. Dies dauere drei bis vier Tage, sagte Martina Straková: "Der Zeitbedarf beträgt insgesamt rund fünf Stunden." Wissenschaftliche Untersuchungsmethoden der Olfaktometrie werden angewandt. Die Studienteilnehmer sollen somit mithilfe ihrer Nase herausfinden, wie hoch die Konzentration von Geruchsstoffen in der Luft ist. Sie füllen anschließend einen Meldebogen aus und schicken ihn an das Landesamt. "Der Bogen enthält Ort und Zeit des Auftretens sowie empfundene Stärke und Art des Geruchs."
Auch Luftproben werden genommen. Das Landesamt stellt dafür Kanister bereit. Tritt ein besonders starkes Geruchsereignis auf, sollen Probanten die Kanister "füllen". Die Behälter sind luftleer. Sobald sie geöffnet werden, strömt die Außenluft hinein. Später lässt das LfULG die Kanister abholen. "Die Probenahme mit Kanistern wird wahrscheinlich am 31. Dezember 2018 enden", blickt Martina Straková voraus. Die Meldebögen können hingegen bis 31. März 2019 eingeschickt werden.
Ziel des Ganzen ist es herauszufinden, inwiefern es im Erzgebirge zu gesundheitlichen Beschwerden kommt, die auf die Luftschadstoffe zurückzuführen sind. "Objektive Daten sollen die Bevölkerung über die möglichen Gefahren informieren und aufklären", so Straková. Das Vorhaben sei ein Teil des EU-Projektes "OdCom - Objektivierung der Geruchsbeschwerden im Erzgebirgskreis und Bezirk Ústí". Es gebe eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Die Tschechen werden einbezogen. Auf viel Geld dürfen die Freiwilligen nicht hoffen. Martina Straková: "Leider lässt das Förderprogramm wahrscheinlich nur eine Erstattung der Reisekosten, aber keine Zahlung als Aufwandsentschädigung für die Teilnahme zu." Den meisten Menschen der Region geht es jedoch ohnehin vor allem darum, dass sich die Lebensbedingungen verbessern. Bereits seit Jahren bereitet der Böhmische Nebel ihnen Probleme, ein Teil klagt über Übelkeit, Verdauungsstörungen oder auch Kopfschmerzen. Verschiedene Messungen der Luft brachten bislang keine eindeutigen Ergebnisse und damit keine Ursache ans Licht. Vor allem die Zusammensetzung gibt Rätsel auf. Vermutet wird, dass die Substanzen aus dem Böhmischen Becken stammen, in dem es zahlreiche Industrieanlagen gibt. Offenbar bilden sich auf dem Weg nach Deutschland neue Stoffe, die zu den Problemen führen.
Wer an der Studie teilnehmen möchte, kann sich an Martina Straková wenden. Telefonnummer: 0351 26125109.
(Quelle: Freie Presse)
Zehn bis zwölf geeignete Personen werden für das sogenannte Geruchsprobandenprogramm benötigt, erklärte Martina Straková, Ansprechpartnerin des Projektes. Die Teilnehmer sollen insbesondere aus den Orten Seiffen, Neuhausen, Olbernhau, Deutscheinsiedel und Marienberg kommen. Dort treten die Geruchsbelastungen bei Süd-Ost-Wind in den kalten Monaten besonders häufig auf. Die Probanden sollen von einem qualifizierten Unternehmen für die Ermittlung von Gerüchen geschult werden. Dies dauere drei bis vier Tage, sagte Martina Straková: "Der Zeitbedarf beträgt insgesamt rund fünf Stunden." Wissenschaftliche Untersuchungsmethoden der Olfaktometrie werden angewandt. Die Studienteilnehmer sollen somit mithilfe ihrer Nase herausfinden, wie hoch die Konzentration von Geruchsstoffen in der Luft ist. Sie füllen anschließend einen Meldebogen aus und schicken ihn an das Landesamt. "Der Bogen enthält Ort und Zeit des Auftretens sowie empfundene Stärke und Art des Geruchs."
Auch Luftproben werden genommen. Das Landesamt stellt dafür Kanister bereit. Tritt ein besonders starkes Geruchsereignis auf, sollen Probanten die Kanister "füllen". Die Behälter sind luftleer. Sobald sie geöffnet werden, strömt die Außenluft hinein. Später lässt das LfULG die Kanister abholen. "Die Probenahme mit Kanistern wird wahrscheinlich am 31. Dezember 2018 enden", blickt Martina Straková voraus. Die Meldebögen können hingegen bis 31. März 2019 eingeschickt werden.
Ziel des Ganzen ist es herauszufinden, inwiefern es im Erzgebirge zu gesundheitlichen Beschwerden kommt, die auf die Luftschadstoffe zurückzuführen sind. "Objektive Daten sollen die Bevölkerung über die möglichen Gefahren informieren und aufklären", so Straková. Das Vorhaben sei ein Teil des EU-Projektes "OdCom - Objektivierung der Geruchsbeschwerden im Erzgebirgskreis und Bezirk Ústí". Es gebe eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Die Tschechen werden einbezogen. Auf viel Geld dürfen die Freiwilligen nicht hoffen. Martina Straková: "Leider lässt das Förderprogramm wahrscheinlich nur eine Erstattung der Reisekosten, aber keine Zahlung als Aufwandsentschädigung für die Teilnahme zu." Den meisten Menschen der Region geht es jedoch ohnehin vor allem darum, dass sich die Lebensbedingungen verbessern. Bereits seit Jahren bereitet der Böhmische Nebel ihnen Probleme, ein Teil klagt über Übelkeit, Verdauungsstörungen oder auch Kopfschmerzen. Verschiedene Messungen der Luft brachten bislang keine eindeutigen Ergebnisse und damit keine Ursache ans Licht. Vor allem die Zusammensetzung gibt Rätsel auf. Vermutet wird, dass die Substanzen aus dem Böhmischen Becken stammen, in dem es zahlreiche Industrieanlagen gibt. Offenbar bilden sich auf dem Weg nach Deutschland neue Stoffe, die zu den Problemen führen.
Wer an der Studie teilnehmen möchte, kann sich an Martina Straková wenden. Telefonnummer: 0351 26125109.
(Quelle: Freie Presse)
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