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Kurz & knapp: Fragen und Antworten zur Europäischen Union

Fragen und Antworten EU

EU-Ratspräsidentschaft Januar - Juni 2020: KROATION

EU Zeit 2/2019

Das Magazin zur EU-Förderung in Sachsen

 
In dieser EU-Zeit finden Sie die Geschichten und Ideen von Menschen aus ganz Sachsen, die dank der Förderung durch die EU ihr Projekt umsetzen konnten.

Herausgeber: Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr


 
 
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EU stellt 232 Millionen Euro im Kampf gegen Coronavirus bereit

03.03.2020 | Pressemitteilung  | EuropeDirect

Die EU-Kommission ruft ihre Mitgliedstaaten zu koordiniertem und verhältnismäßigem Handeln auf, um die Verbreitung des Coronavirus COVID-19 einzudämmen. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen sagte: „Da die Zahl der Fälle weiter steigt, hat die öffentliche Gesundheit oberste Priorität.“ Die Kommission stellt daher ein neues Finanzpaket über 232 Mio. Euro zur Verfügung, um den EU-Mitgliedstaaten zu helfen und die internationale Gemeinschaft in der Bekämpfung des Virus zu unterstützen.24/02/2020Ursula von der Leyen sagte weiter: „Ob es darum geht, die Bereitschaft in Europa, in China oder anderswo zu erhöhen, die internationale Gemeinschaft muss zusammenarbeiten. Europa wird eine führende Rolle spielen.“

Um die italienischen Behörden zu unterstützen wird morgen (Dienstag) eine gemeinsame Expertenmission des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) und der Weltgesundheitsorganisation nach Italien reisen.

Janez Lenarčič, EU-Kommissar für Krisenmanagement sagte auf einer Pressekonferenz heute (Montag) Morgen in Bezug auf mögliche Grenzkontrollen innerhalb der EU: „Die von den Mitgliedstaaten ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung und Begrenzung der weiteren Verbreitung von COVID-19 sollten in erster Linie auf Risikobewertungen und wissenschaftlichen Gutachten beruhen, verhältnismäßig bleiben und mit anderen Mitgliedstaaten koordiniert werden. Wir geben den Mitgliedstaaten über das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten Leitlinien an die Hand, Grenzkontrollen sind derzeit nicht Bestandteil dieser Leitlinien.“

Unterstützung für die Mitgliedstaaten

Nach den Entwicklungen in Italien verstärkt die Kommission ihre Unterstützung für die Mitgliedstaaten im Rahmen der laufenden Arbeiten zur Bereitschafts-, Notfall- und Reaktionsplanung. Stella Kyriakides, Kommissarin für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, sagte: „Angesichts der sich rasch entwickelnden Situation sind wir bereit, unsere Hilfe zu verstärken.“

Die EU-Fördermittel sollen dazu beitragen, die Krankheit zu erkennen und zu diagnostizieren, infizierte Menschen zu versorgen und eine weitere Übertragung in dieser kritischen Zeit zu verhindern.

Kommission mobilisiert 232 Mio. Euro für Kampf gegen Coronavirus

- Mit 114 Mio. Euro aus EU-Mitteln will die EU-Kommission die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützen, ihren globalen Bereitschafts- und Reaktionsplan umzusetzen. Damit soll die Bereitschafts- und Reaktionsarbeit im Bereich der öffentlichen Gesundheit in Ländern mit schwachen Gesundheitssystemen und begrenzter Widerstandsfähigkeit gefördert werden. Ein Teil dieser Mittel unterliegt noch der Zustimmung von Parlament und Rat.

- In Afrika sollen 15 Mio. Euro bereitgestellt werden, unter anderem für das Institut Pasteur in Dakar, Senegal, um Maßnahmen wie Schnelldiagnose und epidemiologische Überwachung zu unterstützen

- 100 Mio. Euro, davon bis zu 90 Mio. Euro für öffentlich-private Partnerschaften mit der Pharmaindustrie und 10 Mio. Euro für die Forschung in den Bereichen Epidemiologie, Diagnostik, Therapeutika und klinisches Management im Bereich Eindämmung und Prävention.

- 3 Mio. Euro wurden für das EU-Katastrophenschutzverfahren für Rückführungsflüge von EU-Bürgern aus Wuhan, China, bereitgestellt. - Die Kommission kofinanziert die Lieferung von mehr als 25 Tonnen persönlicher Schutzausrüstung nach China über den EU-Katastrophenschutzmechanismus. Ein österreichisches Flugzeug startete am Sonntag in Wien mit der Schutzausrüstung, die Masken, Handschuhe, Schutzkleidung und Desinfektionsmittel umfasst. Das Material kommt aus Österreich, Ungarn, Tschechien und Slowenien. Dies kommt zu den über 30 Tonnen Schutzausrüstung hinzu, die von den EU-Mitgliedstaaten mobilisiert und bereits Anfang dieses Monats über das EU-Katastrophenschutzverfahren nach China geliefert wurden.
 
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