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Auf der Plattform werden Echtzeitinformationen über Grenzen, Verkehrsmittel und Tourismusdienstleistungen in den Mitgliedstaaten bereitgestellt.
Re-open EU bietet auch praktische Informationen der Mitgliedstaaten über Reisebeschränkungen und Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit (Abstandsregeln, Tragen von Gesichtsmasken usw.) sowie sonstige nützliche Hinweise auf Tourismusangebote in der EU und den einzelnen Mitgliedstaaten.
https://reopen.europa.eu/de
Re-open EU bietet auch praktische Informationen der Mitgliedstaaten über Reisebeschränkungen und Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit (Abstandsregeln, Tragen von Gesichtsmasken usw.) sowie sonstige nützliche Hinweise auf Tourismusangebote in der EU und den einzelnen Mitgliedstaaten.
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EU will Tiertransporte verbessern
11.02.2019 | Newsmeldung | EuropeDirect
Tiertransporte: EU-Staaten sollen für bessere Bedingungen sorgen
Wer auf der Autobahn fährt, hat auch schon einmal einen der großen Tiertransporter gesehen - und gerochen. Jährlich werden mehrere Millionen Kühe, Schweine und Hühner zwischen den EU-Mitgliedstaaten und auch Drittländern transportiert. Immer wieder kommt es dabei zu unwürdigen Transportbedingungen. Am 14. Februar stimmt das Plenum des Europäischen Parlaments über strengere Vorschriften ab.
Egal ob zur Zucht, Weitermast oder Schlachtung - werden Tiere transportiert, sind sie Stress ausgesetzt. Um die Belastung so gering wie möglich zu halten, müssen die Transportmittel über ausreichend Platz und Trinkwasser verfügen. Die Standards für europaweite Transporte sind derzeit jedoch noch niedrig. Vor allem in heißen Sommern wie 2018 kommt es immer wieder vor, dass Tiere eine Überfahrt nicht überleben oder verhaltensauffällig werden.
Die Europaabgeordneten des Agrarausschusses haben deshalb Ende Januar die EU-Staaten aufgefordert, strengere Regeln für Tiertransporte zu erlassen. In Straßburg soll am 14. Februar nun im Plenum über die Vorschläge entschieden werden. Der Agrarausschuss fordert, dass die Tiere so wenig Zeit wie möglich in Lkws, Zügen oder Schiffen verbringen sollten. Dies sollte unter anderem durch den Einsatz moderner Ortungstechnologien kontrolliert werden. Auch sollten Tiere mehr Platz in den Transportern bekommen. Fahrzeuge müssten ausreichend belüftet und temperiert werden. Futter und Wasser sollten in ausreichenden Mengen vorhanden sein.
Zusammenarbeit zum Wohl der Tiere
"Die Akteure in der Transportkette müssen ihren Verpflichtungen nachkommen, seien es Landwirte, Tierhändler, Tierärzte oder Transportunternehmen. Wir haben der Kommission und den Mitgliedstaaten klargemacht, dass dies entweder durch die ordnungsgemäße Durchsetzung der geltenden Vorschriften geschehen muss oder durch die Einführung neuer Regeln für kürzere Transportzeiten und den Einsatz neuer Technologien ", sagte der Berichterstatter Jørn Dohrmann (EKR, DK).
Verstärkt sollten die nationalen Behörden dabei auch unangekündigte Kontrollen einsetzen. Trotz der zwischen 2009 und 2015 um 19 Prozent gestiegenen Anzahl von Tiertransporten in der EU kontrollieren die EU-Staaten immer weniger. Während 2007 EU-weit noch rund 2,3 Mio. Kontrollen stattgefunden haben, wurden 2015 nur noch 1,3 Mio. Transporte überprüft. Fahrzeuge, die nicht den Regeln entsprechen, müssten schneller aus dem Verkehr gezogen werden und die Eigner*innen härter bestraft werden. Wer wiederholt gegen die Regeln verstößt muss mit dem Verlust seiner Transportlizenz rechnen.
Die Verbesserungen sind Teil einer umfassenden Tierschutz-Strategie für die Jahre 2020 bis 2024. Leitlinien für Transportunternehmen sollen die Änderungen detailliert erklären.
Wer auf der Autobahn fährt, hat auch schon einmal einen der großen Tiertransporter gesehen - und gerochen. Jährlich werden mehrere Millionen Kühe, Schweine und Hühner zwischen den EU-Mitgliedstaaten und auch Drittländern transportiert. Immer wieder kommt es dabei zu unwürdigen Transportbedingungen. Am 14. Februar stimmt das Plenum des Europäischen Parlaments über strengere Vorschriften ab.
Egal ob zur Zucht, Weitermast oder Schlachtung - werden Tiere transportiert, sind sie Stress ausgesetzt. Um die Belastung so gering wie möglich zu halten, müssen die Transportmittel über ausreichend Platz und Trinkwasser verfügen. Die Standards für europaweite Transporte sind derzeit jedoch noch niedrig. Vor allem in heißen Sommern wie 2018 kommt es immer wieder vor, dass Tiere eine Überfahrt nicht überleben oder verhaltensauffällig werden.
Die Europaabgeordneten des Agrarausschusses haben deshalb Ende Januar die EU-Staaten aufgefordert, strengere Regeln für Tiertransporte zu erlassen. In Straßburg soll am 14. Februar nun im Plenum über die Vorschläge entschieden werden. Der Agrarausschuss fordert, dass die Tiere so wenig Zeit wie möglich in Lkws, Zügen oder Schiffen verbringen sollten. Dies sollte unter anderem durch den Einsatz moderner Ortungstechnologien kontrolliert werden. Auch sollten Tiere mehr Platz in den Transportern bekommen. Fahrzeuge müssten ausreichend belüftet und temperiert werden. Futter und Wasser sollten in ausreichenden Mengen vorhanden sein.
Zusammenarbeit zum Wohl der Tiere
"Die Akteure in der Transportkette müssen ihren Verpflichtungen nachkommen, seien es Landwirte, Tierhändler, Tierärzte oder Transportunternehmen. Wir haben der Kommission und den Mitgliedstaaten klargemacht, dass dies entweder durch die ordnungsgemäße Durchsetzung der geltenden Vorschriften geschehen muss oder durch die Einführung neuer Regeln für kürzere Transportzeiten und den Einsatz neuer Technologien ", sagte der Berichterstatter Jørn Dohrmann (EKR, DK).
Verstärkt sollten die nationalen Behörden dabei auch unangekündigte Kontrollen einsetzen. Trotz der zwischen 2009 und 2015 um 19 Prozent gestiegenen Anzahl von Tiertransporten in der EU kontrollieren die EU-Staaten immer weniger. Während 2007 EU-weit noch rund 2,3 Mio. Kontrollen stattgefunden haben, wurden 2015 nur noch 1,3 Mio. Transporte überprüft. Fahrzeuge, die nicht den Regeln entsprechen, müssten schneller aus dem Verkehr gezogen werden und die Eigner*innen härter bestraft werden. Wer wiederholt gegen die Regeln verstößt muss mit dem Verlust seiner Transportlizenz rechnen.
Die Verbesserungen sind Teil einer umfassenden Tierschutz-Strategie für die Jahre 2020 bis 2024. Leitlinien für Transportunternehmen sollen die Änderungen detailliert erklären.
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EUROPE DIRECT Informationszentrum Erzgebirge
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Adam-Ries-Straße 16
09456 Annaberg-Buchholz
Telefon: +49 3733 145 112
Telefax: +49 3733 145 145
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