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Auf der Plattform werden Echtzeitinformationen über Grenzen, Verkehrsmittel und Tourismusdienstleistungen in den Mitgliedstaaten bereitgestellt.
Re-open EU bietet auch praktische Informationen der Mitgliedstaaten über Reisebeschränkungen und Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit (Abstandsregeln, Tragen von Gesichtsmasken usw.) sowie sonstige nützliche Hinweise auf Tourismusangebote in der EU und den einzelnen Mitgliedstaaten.
https://reopen.europa.eu/de
Re-open EU bietet auch praktische Informationen der Mitgliedstaaten über Reisebeschränkungen und Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit (Abstandsregeln, Tragen von Gesichtsmasken usw.) sowie sonstige nützliche Hinweise auf Tourismusangebote in der EU und den einzelnen Mitgliedstaaten.
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Endgültiges Aus fürs Roaming in Europa
11.04.2017 | Newsmeldung | EuropeDirect
Telefonieren, SMS verschicken, im Internet surfen – für das alles müssen Reisende künftig in Europa keine Zusatzgebühren mehr zahlen. Es gibt aber weiterhin gewisse Einschränkungen.
Ab Sommer können Reisende ohne Zusatzkosten im europäischen Ausland mobil telefonieren und im Internet surfen. Das EU-Parlament billigte gestern in Straßburg offiziell einen Kompromiss mit den Mitgliedsstaaten über Roaming-Großhandelspreise, ein letztes Puzzleteil zur Abschaffung der Roaming-Gebühren.
Das sind die Preise, die der heimische Betreiber dem Auslandsanbieter dafür zahlt, dass sein Kunde zeitweise dessen Netz nutzt. Dafür etabliert die EU nun Obergrenzen von 3,2 Cent pro Minute für Anrufe und 1 Cent für SMS. Für Datenvolumen sinken die Obergrenzen schrittweise von zunächst 7,70 Euro pro Gigabyte ab dem 15. Juni auf schließlich 2,50 Euro pro Gigabyte ab dem 1. Januar 2022. Diese Kostendeckel liegen nach EU-Angaben um etwa 90 Prozent unter den aktuellen Begrenzungen. Die neuen Regeln sollen ab Mitte Juni für die 28 EU-Staaten sowie für Island, Norwegen und Liechtenstein gelten. Die Mitgliedsländer müssen der Neuregelung noch offiziell zustimmen.
Hintergrund der Obergrenzen ist, dass die Netzbetreiber, also zum Beispiel die Telekom oder Vodafone, vor zu hohen Kosten geschützt werden sollen. Wenn Griechen, Österreicher oder Spanier in Deutschland ihr Handy einschalten und hier surfen, dann kommen deren Anbieter nämlich nicht für die Kosten der Netzinfrastruktur auf, sondern die hiesigen Anbieter.
Der zuständige Vizepräsident der EU-Kommission, Andrus Ansip, sprach von einer „großartigen Errungenschaft“, die einen unmittelbaren Einfluss auf das Leben der Menschen haben werde. Und Verbraucherschutzminister Heiko Maas (SPD) erklärte: „Das endgültige Ende der Extragebühren ist eine gute Nachricht.“
Die EU-Kommission hatte im Herbst ursprüngliche Pläne aufgegeben, die Roaming-Freiheit für Verbraucher auf 90 Tage pro Jahr zu beschränken. Stattdessen sollen Anbieter einen Missbrauch wie etwa das dauerhafte Telefonieren mit billigen ausländischen Sim-Karten unterbinden können.
Denn die Abschaffung der Roaming-Gebühren ist für Reisende gedacht, die sich zeitweise im europäischen Ausland aufhalten. Wer sich dauerhaft im Ausland aufhält, muss damit rechnen, dass sein Anbieter ihm am Ende doch noch Extragebühren in Höhe der Großhandels-Preisdeckel abverlangt.
Kritiker warnen, dass die Neuregelung Telekom-Firmen dazu verleiten könne, verlorene Einnahmen durch Preiserhöhungen an anderer Stelle wettzumachen – etwa bei den Grundgebühren für Tarife. Die EU-Kommission hält diese Befürchtungen allerdings für unbegründet.
Die Marktriesen um Telefónica, Deutsche Telekom und Vodafone bleiben gelassen. „Die betroffenen Bestandskunden in Altverträgen werden keinen zusätzlich Aufpreis mehr bezahlen müssen“, verspricht Vodafone-Sprecher Thorsten Hoepken. In den Standardtarifen sei das EU-Roaming schon inbegriffen, was auch für Telekom und Telefónica zutrifft. Für die meisten Kunden, so schätzt ein Telekom-Sprecher, ergäben sich deshalb ohnehin keine Änderungen. (dpa/fp)
(Quelle: Freie Presse)
Ab Sommer können Reisende ohne Zusatzkosten im europäischen Ausland mobil telefonieren und im Internet surfen. Das EU-Parlament billigte gestern in Straßburg offiziell einen Kompromiss mit den Mitgliedsstaaten über Roaming-Großhandelspreise, ein letztes Puzzleteil zur Abschaffung der Roaming-Gebühren.
Das sind die Preise, die der heimische Betreiber dem Auslandsanbieter dafür zahlt, dass sein Kunde zeitweise dessen Netz nutzt. Dafür etabliert die EU nun Obergrenzen von 3,2 Cent pro Minute für Anrufe und 1 Cent für SMS. Für Datenvolumen sinken die Obergrenzen schrittweise von zunächst 7,70 Euro pro Gigabyte ab dem 15. Juni auf schließlich 2,50 Euro pro Gigabyte ab dem 1. Januar 2022. Diese Kostendeckel liegen nach EU-Angaben um etwa 90 Prozent unter den aktuellen Begrenzungen. Die neuen Regeln sollen ab Mitte Juni für die 28 EU-Staaten sowie für Island, Norwegen und Liechtenstein gelten. Die Mitgliedsländer müssen der Neuregelung noch offiziell zustimmen.
Hintergrund der Obergrenzen ist, dass die Netzbetreiber, also zum Beispiel die Telekom oder Vodafone, vor zu hohen Kosten geschützt werden sollen. Wenn Griechen, Österreicher oder Spanier in Deutschland ihr Handy einschalten und hier surfen, dann kommen deren Anbieter nämlich nicht für die Kosten der Netzinfrastruktur auf, sondern die hiesigen Anbieter.
Der zuständige Vizepräsident der EU-Kommission, Andrus Ansip, sprach von einer „großartigen Errungenschaft“, die einen unmittelbaren Einfluss auf das Leben der Menschen haben werde. Und Verbraucherschutzminister Heiko Maas (SPD) erklärte: „Das endgültige Ende der Extragebühren ist eine gute Nachricht.“
Die EU-Kommission hatte im Herbst ursprüngliche Pläne aufgegeben, die Roaming-Freiheit für Verbraucher auf 90 Tage pro Jahr zu beschränken. Stattdessen sollen Anbieter einen Missbrauch wie etwa das dauerhafte Telefonieren mit billigen ausländischen Sim-Karten unterbinden können.
Denn die Abschaffung der Roaming-Gebühren ist für Reisende gedacht, die sich zeitweise im europäischen Ausland aufhalten. Wer sich dauerhaft im Ausland aufhält, muss damit rechnen, dass sein Anbieter ihm am Ende doch noch Extragebühren in Höhe der Großhandels-Preisdeckel abverlangt.
Kritiker warnen, dass die Neuregelung Telekom-Firmen dazu verleiten könne, verlorene Einnahmen durch Preiserhöhungen an anderer Stelle wettzumachen – etwa bei den Grundgebühren für Tarife. Die EU-Kommission hält diese Befürchtungen allerdings für unbegründet.
Die Marktriesen um Telefónica, Deutsche Telekom und Vodafone bleiben gelassen. „Die betroffenen Bestandskunden in Altverträgen werden keinen zusätzlich Aufpreis mehr bezahlen müssen“, verspricht Vodafone-Sprecher Thorsten Hoepken. In den Standardtarifen sei das EU-Roaming schon inbegriffen, was auch für Telekom und Telefónica zutrifft. Für die meisten Kunden, so schätzt ein Telekom-Sprecher, ergäben sich deshalb ohnehin keine Änderungen. (dpa/fp)
(Quelle: Freie Presse)
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