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Förderung des ländlichen Raums geht nach 2020 weiter

27.07.2017 | Newsmeldung  | EuropeDirect

Eine Sommertour der besonderen Art hat sich der Sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft in diesem Sommer vorgenommen. Thomas Schmidt (CDU) bereist den Freistaat, um sich in einzelnen Regionen über die Umsetzung des Leader-Förderprogramms der Europäischen Union, das speziell zur Förderung des ländlichen Raums aufgelegt wurde, zu informieren. Das Annaberger Land ist eine der 30 Regionen in Sachsen, in denen das Programm umgesetzt wird. Rund 12 Millionen Euro stehen hier bis 2020 für unterschiedliche Projekte bereit.

Dass das Geld gut angelegt ist, darüber konnte sich der Minister vor Ort persönlich überzeugen. Denn nach einem nicht öffentlichen Gespräch mit Bürgermeistern, Landtagsabgeordneten, Landkreisvertretern und dem Regionalmanagement des Annaberger Landes wurden zwei konkrete Projekte besucht. Als erste Station stand das ehemalige Verwaltungsgebäude des Sägewerkes in Cranzahl auf dem Programm. Anja Illing baute das alte Gebäude zu einer Tages- und Kurzzeitpflege um. 150.000 Euro Fördermittel flossen in das Großprojekt. Entstanden sind 14 Plätze in der Kurzzeitpflege und 16 für die Tagespflege.

Im Annaberger Land spielt zudem die Umnutzung alter Bausubstanz für private Wohnzwecke eine wichtige Rolle, erklärte Regionalmanager Andi Weinhold während des Treffens mit dem Minister. Natürlich hatte er auch gleich ein passendes Beispiel parat. In Sehma hat sich eine alte Scheune, die um 1900 gebaut wurde, in ein Wohnhaus verwandelt. Der Minister war sichtlich beeindruckt von dem privaten Engagement der Familie Berger. Selbst die alten Balken der Scheune wurden integriert. „Bestehende Strukturen erhalten, das ist das, was wir wollen. Davon lebt ein Dorf“, sagte Thomas Schmidt.

Doch natürlich profitiert nicht nur das Sehmatal von den EU-Geldern. Das Gebiet des Annaberger Landes umfasst 13 Städte und Gemeinden mit 52 Ortsteilen. Einer davon ist Walthersdorf. Und für den Ort hatte der Minister noch einen Fördermittelbescheid mitgebracht. 44.350 Euro erhält die Gemeinde Crottendorf, um im Bereich des ersten Bauabschnittes an der Hauptstraße die alten Leuchten gegen LED-Technik zu tauschen. In dem Bereich haben vor Kurzem die Kanalarbeiten des Abwasserzweckverbandes begonnen.

Doch wie geht es mit dem Förderprogramm nach 2020 weiter? Es wird eine Neuauflage geben, versprach Minister Schmidt. Und noch mehr. Er ist sich auch sicher, dass die Programme künftig „radikal vereinfacht“ werden. Das schließe auch die bisher komplizierten Fördermittelanträge mit ein. Wie viel Geld zur Verfügung stehen wird, sei allerdings noch nicht geklärt.

(Quelle: Freie Presse)
 
 
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