EUROPE Direkt Informationszentren Erzgebirge
 
Stand / Druckdatum: 22.02.2018

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Wichtige Information:

Europe Direct Informations-zentrum geht doch weiter!

Nachdem das Europe Direct Informationszentrum Erzgebirge im Dezember 2017 die Absage zur Bewerbung für die neue Generation 2018-2020 erhielt, bleibt das Zentrum nun doch Teil des europaweiten Netzwerks.

Aufgrund der Interventionen der Region wurde das Zentrum im ländlichen Raum, unmittelbar an der Grenze zur Tschechischen Republik, als eines von vier Zentren in Deutschland mit zusätzlichen Mitteln der EU begünstigt. Es wurde Anfang Februar nachträglich als Informationszentrum ausgewählt.

Die Arbeit von Europe Direct Erzgebirge darf offiziell ab dem 1. März 2018 fortgeführt werden. Die Beratungsstelle steht weiterhin, wie seit 2009, für Fragen und Informationen rund um europäische Themen zur Verfügung.
 
 

Grenzenloser Filmzugriff

13.02.2017 | Newsmeldung  | EuropeDirect

Verbraucher können auf Reisen in Europa bald auf ihre Filme oder Videospiele uneingeschränkt zugreifen. Darauf haben sich Vertreter des Europaparlaments, der EU-Staaten und der EU-Kommission am Dienstagabend geeinigt. „Wer zu Hause seine Lieblingsserien, Musik und Sportereignisse abonniert hat, wird diese nun auch auf Reisen in Europa anschauen und anhören können“, sagte der zuständige EU-Kommissar Andrus Ansip. Für frei verfügbare Inhalte gelten die neuen Regeln indes nicht.

Relevant ist dabei das Angebot im Heimatland. Wer ein Abonnement etwa für Netflix oder Spotify hat, soll künftig im EU-Ausland die gleiche Auswahl an Filmen oder Musik haben wie daheim – wenn es der Anbieter möglich macht, sogar noch etwas mehr. Um das Wohnsitzland eines Kunden festzustellen, sollen sich die Anbieter zum Beispiel auf die Angaben beim Vertragsabschluss oder Zahlungsdaten stützen können. Zusatzgebühren für den Abruf im Ausland darf es nicht geben. Nach der noch ausstehenden formellen Einigung der Staaten und des Europaparlaments sollen die neuen Bestimmungen ab Anfang 2018 gelten. Der Bezahlsender Sky reagierte positiv. „Wir freuen uns, dass unsere Kunden - aus all unseren Märkten – ihre Inhalte über unsere mobilen TV-Plattformen zukünftig überall in Europa ansehen können“, erklärte ein Sprecher auf Anfrage. Die Video-Sparte von Amazon in Europa war nach eigenen Angaben „von jeher ein starker Verfechter dieser Änderung“. Sie komme direkt den Kunden zugute, betonte Jay Marine, Vizepräsident von Amazon Video Europa. Bislang wurde ein grenzüberschreitender Zugriff oftmals wegen des urheberrechtlichen Schutzes durch sogenanntes Geoblocking verhindert. So konnten zum Beispiel deutsche Abo-Kunden von Videodiensten ihre zu Hause bezahlten Inhalte im Urlaub in vielen Fällen nicht nutzen.

(Quelle: DPA)
 
 
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