EUROPE Direkt Informationszentren Erzgebirge
 
Stand / Druckdatum: 14.12.2018

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Ausstellung: Přísečnice žije - Preßnitz lebt!

10. Dezember 2018 bis 15. Januar 2019

WFE und Europe direct Erzgebirge präsentieren:
"Preßnitz lebt" - ein deutsch-tschechisches Schülerprojekt (Euro Egrensis) zum gemeinsamen grenzübergreifenden Erbe.

GDZ Annaberg | Adam-Ries-Str. 16 | Annaberg-Buchholz (1. OG)
Mo - Fr 8-18 Uhr
Eintritt frei

 
 

EU Zeit 2/2018

Das Magazin zur EU-Förderung in Sachsen

















Das Magazin stellt Projekte zur nachhaltigen und sozialen Stadtentwicklung in Sachsen vor, welche durch die Förderfonds ESF und EFRE realisiert werden.
Doch auch ländlich geprägte Gebiete finden ihren Platz - so z.B. Thalheim/ Erzgeb., das mittels EU-Geldern das Gelände einer alten Strumpffabrik teils erhalten, teils renaturieren und umnutzen kann...

Herausgeber: Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr


 
 
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"Aufbruch und Protest" - neue deutsch-tschechische Ausstellung

14.11. 2018 - 13.1. 2019

Muzeum města Ústí nad Labem; Tschechische Republik

Eintritt frei!



 
 
Mehr Informationen zur Ausstellung

SACHSEN BÖHMEN 7000 - Liebe, Leid und Luftschlösser

28.09.2018 – 31.03.2019

 
SMAC Chemnitz
SACHSEN BÖHMEN 7000 nimmt die facettenreiche und dynamische Beziehungsgeschichte beider Regionen in einem weiten chronologischen Rahmen von der Steinzeit bis zur Gegenwart in den Blick.


 
 
Informationen zur Sonderausstellung

Was geht uns Europa an?

Neuerscheinung des Buches: "Brauchen wir Europa. Sachsen in der EU"

Astrid Lorenz, Dorothee Riese (Hg.)
Verlag Edition Leipzig
144 Seiten
Die Landeszentrale für politische Bildung stellt dieses Buch kostenfrei zur Verfügung!
 
 
Inhalt Verlagsinformation Zur Bestellung

Europawahl 2019 - Diesmal wähle ich!

EU-Wahl

66. Europäischer Wettbewerb: YOUrope – es geht um dich!

66. EU-Wettbewerb
Schülerinnen und Schüler gestalten Kampagnen für die Europawahl und setzen sich mit politischer Kommunikation im digitalen Zeitalter auseinander!


 
 
Weitere Informationen

Österreichische Ratspräsidentschaft

Europäisches Kulturerbejahr

Europäisches Kulturerbejahr 2018
 

Tschechien probt die Grenzschließung

02.12.2016 | Newsmeldung  | EuropeDirect

„Stop – Kontrola“ prangt das Verkehrsschild am ehemaligen Grenzübergang Petrovice/ Bahratal. Ein halbes Dutzend tschechische Polizisten hat sich aufgebaut und lässt die meist deutschen Autos in Richtung Tschechien das Tempo drosseln. Regelmäßig verlangen sie die Personaldokumente. Dann bildet sich schon mal eine längere Schlange von zehn, zwölf Autos. Und wer verdächtig ist, muss zur Seite fahren und wird einer längeren Kontrolle unterzogen. Nicht nur in Petrovice wurden deutsche Pendler in den vergangenen Tagen ausgebremst. Fast neun Jahre nach dem Beitritt Tschechiens zum Schengen-Raum führte Prag am Dienstag an 16 Grenzübergängen zu Deutschland wieder Kontrollen ein, darunter auch in Cinovec/Zinnwald, Hrensko/Schmilka sowie in den Zügen in Decin. „Die Kontrollen sind stichprobenartig, der Verkehr soll nicht beeinträchtigt werden“, hatte eine Polizeisprecherin nur wenige Stunden vor Beginn des Grenzregimes angekündigt. Denn es handelt sich nur um eine Übung. Aber die kam überraschend. „Wir wurden erst kurzfristig aus Prag informiert“, sagt Sarka Polackova, Sprecherin der Polizei im Bezirk Usti. 330 Beamte sind an diesen zwei Tagen im Einsatz, die meisten in Petrovice. Denn nur dort wurde auch ein sogenannter mobiler Hotspot eingerichtet. Hier werden Migranten, die ohne Aufenthaltserlaubnis aufgegriffen werden, in drei großen roten beheizten Zelten einer rund einstündigen Schnelluntersuchung unterzogen. In die Rolle der Migranten schlüpfen an diesem Tag 50 Studenten. „In Zelt eins erfolgt eine erste Klassifizierung“, erklärt Polackova. Die Polizisten dort tragen Mundschutz, wegen Ansteckungsgefahr, wie es heißt. Im zweiten Zelt erfolgt eine ärztliche Untersuchung. Im dritten Zelt kommt es zur Erfassung der Migranten. Am Ende dieser Prozedur wird auch entschieden, wie es für die Menschen weitergeht: „Entweder sie beantragen Asyl oder sie werden wieder abgeschoben“, sagt
ein Beamter. Der Zeitpunkt der Übung überrascht. Tschechien gilt derzeit nicht als das Land, das von Flüchtlingen überlaufen wird. Bis Ende Oktober registrierte das Innenministerium 1352 Asylanträge, von denen 430 positiv beschieden wurden. Noch mehr überrascht aber, dass sich die Polizei mit diesem Szenario auf einen Flüchtlingsstrom aus Deutschland einstellt. Weitere Nachfragen, ob dies einen realen Hintergrund darstelle, bleiben unbeantwortet. Das Szenario passt allerdings zur konsequenten Weigerung.

(Quelle: Freie Presse)
 
 
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