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EU Zeit 1/2019

Das Magazin zur EU-Förderung in Sachsen

In dieser EU-Zeit finden Sie die Geschichten und Ideen von Menschen aus ganz Sachsen, die dank der Förderung durch die EU ihr Projekt umsetzen konnten.

Herausgeber: Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr


 
 
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Verein Welterbe Montanregion Erzgebirge e.V. beschließt: Entscheidung zum UNESCO-Welterbeantrag wird verschoben

08.04.2016 | Pressemitteilung  | Projekte

 
Annaberg-Buchholz (8.4.2016). Die Vertreter der Landkreise, Städte und Gemeinden im Welterbe Montanregion Erzgebirge e.V. kamen am heutigen Freitag zu einer Mitgliederversammlung in Annaberg-Buchholz zusammen. Sie beschlossen einstimmig, das UNESCO-Welterbe-Projekt „Montanregion Erzgebirge“ mit der Zielstellung „Erlangung des UNESCO-Welterbetitels“ fortzuführen. Zur Zielerreichung soll der Antrag „Montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoří“ von 2014 offiziell zurückgezogen und nach Abstimmung mit ICOMOS, Auswärtigem Amt und Sächsischem Innenministerium sowie entsprechender Überarbeitung zum frühestmöglichen Zeitpunkt neu eingereicht werden. Dadurch sollen die Chancen für eine erfolgreiche Einschreibung in die Welterbeliste verbessert werden. Die Mitglieder folgten damit der Empfehlung des Vereinsvorstandes. Die Region steht somit geschlossen hinter dem Vorhaben und der weiterhin großen Chance, den Welterbetitel zu erlangen.
 
Seit Ende November hatte es in enger Abstimmung zwischen dem Internationalen Denkmalrat in Paris (ICOMOS), der Beauftragten der Kultusministerkonferenz der Länder für das UNESCO-Welterbe, dem Sächsischen Staatsministerium des Innern (SMI), den Projektpartnern in Tschechien sowie dem sächsischen Trägerverein eine intensive fachliche Auseinandersetzung mit der Welterbenominierung gegeben. ICOMOS betonte in diesem Prozess die Welterbewürdigkeit des Antrages, regte allerdings eine Präzisierung bzw. Qualifizierung der Unterlagen an.
 
„Mit der Entscheidung unserer Mitgliederversammlung gewinnen wir die erforderliche Zeit, um in Abstimmung mit ICOMOS die fachlichen Hinweise aus dem Prüfverfahren in den Antrag einzuarbeiten und diesen damit zu qualifizieren. Ich bin dem Sächsischen Innenministerium und auch unseren tschechischen Freunden dankbar, dass sie gemeinsam mit der Erzgebirgsregion weiter an einem Strang ziehen, um das Welterbevorhaben gemeinsam zum Erfolg zu führen!“, so Landrat a. D. Volker Uhlig für den Landkreis Mittelsachsen, der dem Welterbeverein vorsteht.
 
Die Potentiale der Region und die unmittelbare Begleitung durch ICOMOS werden die Erfolgsaussichten des Antrages bei der UNESCO nochmals erhöhen.
 
 
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